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Bausteine des Zertifikats

Das Zertifikat setzt sich aus den vier Komponenten Interkulturelle Kommunikation, Engagement an der bzw. für die FAU, Auslandsaufenthalt sowie Sprachkurs zusammen, wobei für die erfolgreiche Absolvierung des Zertifikatsprogramms insgesamt 20 ECTS-Punkte in drei dieser vier Komponenten erworben werden müssen. Die Komponenten „Interkulturelle Kommunikation“ sowie „Sprachkurs“ sind dabei als Pflichtkomponenten vorgesehen, zwischen den Komponenten „Engagement an der bzw. für die FAU“ und „Auslandsaufenthalt“ besteht Wahlfreiheit.

Die einzelnen Komponenten zielen auf den grundsätzlichen Erwerb bzw. die signifikante Verbesserung von kognitiven, kommunikativen und affektiven Kompetenzen, wie etwa die Verbesserung von Kommunikations- und Sprachfähigkeiten, den sicheren Umgang mit unterschiedlichen Regeln, Werten und Einstellungen sowie eine Erhöhung von Ambiguitätstoleranz und Kritik- und Reflexionsfähigkeit.    

Innerhalb der ersten Komponente (Interkulturelle Kommunikation) müssen für die erfolgreiche Absolvierung des Zertifikatsprogramms durch die Belegung von zwei Kursen insgesamt zehn ECTS-Punkte erworben werden.

  • Verpflichtend zu belegen ist dabei das Seminar „Grundkurs Interkulturelle Kommunikation“ (5 ECTS-Punkte), welches jedes Semester wenigstens einmal angeboten wird
  • Zusätzlich ist entweder das Seminar „Aufbaukurs Interkulturelle Kommunikation“ (5 ECTS-Punkte) oder ein regionalspezifisches Seminar „Interkulturelle Kompetenz“ (5 ECTS-Punkte) zu belegen; der Aufbaukurs wird in unterschiedlichen Formen und Formaten jedes Semester wenigstens einmal angeboten, die Ankündigung zum Angebot der regionalspezifischen Kurse erfolgt für jedes Semester gesondert über das univis

Ziel der zweiten Komponente (Engagement an der bzw. für die FAU) ist die niedrigschwellige Bereitstellung von Angeboten zur interkulturellen Interaktion für die Studierenden. Die Studierenden akquirieren hierbei in Eigenregie eine praktikumsähnliche Tätigkeit an einer Einrichtung der FAU. Für den Erwerb von fünf ECTS-Punkten müssen die Studierenden dabei zum einen die Bescheinigung der entsprechenden FAU-Einrichtung über ein Engagement im Umfang von wenigstens drei ECTS-Punkten sowie zum anderen im Anschluss an die Maßnahme ein Reflexionspapier im Umfang von circa fünf Seiten einreichen. In diesem Reflexionspapier legen die Studierenden kritisch dar, wie und in welchem Umfang die Teilnahme an der Maßnahme die persönlichen interkulturellen Handlungskompetenzen entwickelt bzw. gestärkt hat.
Beispielhaft seien folgende Möglichkeiten für Engagement im Rahmen dieser Komponente erwähnt:

  • Buddy-Programm, Mentoring-Programm, o.ä. mit interkulturellem Bezug
  • Sprachtandem
  • Organisation von internationalen Stammtischen
  • Abhaltung von internationalen Tutorien
  • Aktive Mitarbeit in studentischen Organisationen wie z.B. FAU Volunteers for International, IAESTE, usw.
  • Aktive Mitarbeit in internationalen Studierendenvereinen für die Organisation von Veranstaltungen
  • Aktives Engagement im Auftrag von bzw. für mit Internationalisierung befassten Einrichtungen der FAU, wie z.B. das Referat für Internationale Angelegenheiten (RIA) oder die Internationalen Büros der Fakultäten
  • Botschafter in beide Richtungen

Ziel der dritten Komponente ist die Herbeiführung tatsächlicher, intensiver und längerfristiger interkultureller Interaktionsmöglichkeiten für die Studierenden durch einen im akademischen Umfeld sich vollziehenden Auslandsaufenthalt. Die Studierenden akquirieren hierbei eine solche Maßnahme in Eigenregie bzw. mit Unterstützung durch Einrichtungen der FAU sowie sonstige Stellen (wie etwa den DAAD) und reichen im Anschluss an diese Maßnahme für den Erwerb von fünf ECTS-Leistungspunkten eine Bescheinigung für die Absolvierung des Auslandsaufenthalts sowie ein Reflexionspapier im Umfang von circa fünf Seiten ein. In diesem Reflexionspapier legen die Studierenden kritisch dar, wie und in welchem Umfang die Teilnahme an der Maßnahme die persönlichen interkulturellen Handlungskompetenzen entwickelt bzw. gestärkt hat.
Folgende Arten von Auslandsaufenthalten stehen dabei zur Auswahl:

  • Studium an einer ausländischen Hochschule im Umfang von wenigstens einem Semester
  • Praktikum an einer ausländischen Einrichtung im Umfang von wenigstens zwei Monaten
  • Forschungsaufenthalt an einer ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung im Umfang von wenigstens einem Monat
  • Summer School(s) an einer ausländischen Hochschule im Gesamtumfang von wenigstens einem Monat (Gesamtumfang kann durch die Teilnahme an mehreren Summer Schools erreicht werden)

Die vierte Komponente, welche durch die erfolgreiche Teilnahme an Sprachkursen des FAU-Sprachenzentrums im Umfang von fünf ECTS-Punkten in das Zertifikatsprogramm eingebracht wird, stärkt direkt und unmittelbar sowohl die kognitiven als auch die kommunikativen Kompetenzen der Studierenden in Bezug auf die Bewältigung von Herausforderungen in interkulturellen Handlungskontexten. Im Rahmen dieser Komponente werden nur FAU-Sprachkurszertifikate anerkannt. Eine Ausnahme bilden lediglich diejenigen Sprachen, welche nicht an der FAU angeboten werden. Für diese können auch Kurse der Verbunduniversitäten anerkannt werden.
Wie viele Sprachkurse für den Erwerb der erforderlichen fünf ECTS-Punkte besucht werden müssen, richtet sich nach der jeweiligen Kursbeschreibung im UnivIS.