PD Dr. Julia Böttcher

PD Dr. Julia Böttcher

FAU Kompetenzzentrum für interdisziplinäre Wissenschaftsreflexion (FAU ZIWIS)

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Adresse

Bismarckstraße 8 91054 Erlangen

Julia Carina Böttcher ist Wissenschaftshistorikerin und seit 2018 am FAU ZIWIS tätig. Ihre Lehrveranstaltungen haben die Geschichte der Wissenschaften von der Antike bis ins 20. Jahrhundert zum Thema und richten sich als Schlüsselqualifikationsangebot an Studierende aller Fächer und Fakultäten. Julia Carina Böttchers Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Wissenschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit: Naturforschung und Politik, Historiographie von Kollektiven, Wissenschaftsakademien, Forschungsreisen, Geschichte der Beobachtung, Praktiken der Wissensproduktion sowie Körpergeschichte.

4-7/2025
Vertretung der Professur für Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der LMU München (Prof. Dr. Kärin Nickelsen)

4/2024–3/2025
Projektleiterin im DFG-Projekt „Die Politik der Vernetzung. Interessenvertretung und Naturforschung in der frühen Leopoldina, 1652-1769“ (Projekt-Nr. 437166332, eigene Stelle, Fortsetzungsphase)

2/2025
Habilitation an der LMU München mit einer Studie zu Mitgliedern der Wissenschaftsakademie Leopoldina im 17. und 18. Jahrhundert zwischen Gelehrtenkollektiv und Gemeinwesen (Publikation in Vorbereitung), Lehrbefugnis für das Fachgebiet Wissenschaftsgeschichte

10/2020–9/2023
Projektleiterin im DFG-Projekt „Die Politik der Vernetzung. Interessenvertretung und Naturforschung in der frühen Leopoldina, 1652-1769“ (Projekt-Nr. 437166332, eigene Stelle)

Sommersemester 2021
Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Universität Regensburg, Prof. Dr. Omar Nasim

seit 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FAU Kompetenzzentrum für interdisziplinäre Wissenschaftsreflexion (ZIWIS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Sommersemester 2018
Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München, Abteilung Wissenschaftsgeschichte, Prof. Dr. Kärin Nickelsen

2017
Promotion im Fach Wissenschaftsgeschichte (summa cum laude) an der Universität Regensburg mit einer Arbeit zur Beobachtungspraxis bei Forschungsreisen im 18. Jahrhundert, publiziert 2020: Beobachtung als Lebensart. Praktiken der Wissensproduktion bei Forschungsreisen im 18. Jahrhundert (Wissenschaftskulturen, Reihe I: Wissenschaftsgeschichte, Bd. 2), Stuttgart: Franz Steiner

5/2017–3/2018
Beschäftigung im Buchhandel, F. Pustet GmbH & Co. KG, Regensburg

10/2016–1/2017
Forschungsaufenthalt als Gastwissenschaftlerin im Rahmen des Johann-Lorenz-Bausch-Stipendiums am Zentrum für Wissenschaftsforschung der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, Halle (Saale)

10/2015–9/2016
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Universität Regensburg, Lehrstuhl für Alte Geschichte, Prof. Dr. Gerhard Waldherr

12/2014–2/2016
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München, Abteilung Wissenschaftsgeschichte, Prof. Dr. Kärin Nickelsen

10/2012–12/2016
Dissertationsprojekt im Fach Wissenschaftsgeschichte, Universität Regensburg: „Beobachtungspraxis bei wissenschaftlichen Reisen im 18. Jahrhundert“, Betreuer: Prof. Dr. Christoph Meinel. Dafür Archiv- und Bibliotheksaufenthalte in Paris (7-9/2013), Wolfenbüttel (8/2013) und Eutin (12/2012).

4/2011–9/2012
Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Geschichte der Universität Regensburg, Lehrstuhl für Alte Geschichte, Prof. Dr. Peter Herz

2005–2011
Studium der Geschichte, Allgemeinen Wissenschaftsgeschichte und Vergleichenden Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg, Abschluss Magistra Artium (Note 1,0)

3/2019
Aufnahme ins Junge Kolleg und Außerordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW), München (Alumna seit 8/2019: Stipendium und Mitgliedschaft endeten satzungsgemäß aufgrund des Antritts einer unbefristeten Stelle)

2016
Johann-Lorenz-Bausch-Stipendium des Leopoldina Freundeskreis e.V., verliehen für die Projektskizze zum Thema „Die Politik der Vernetzung. Interessenvertretung und Naturforschung in der frühen Leopoldina“, verbunden mit Forschungsaufenthalt als Gastwissenschaftlerin am Zentrum für Wissenschaftsforschung der Leopoldina, Halle (Saale)

12/2012–11/2014
Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung

11/2011
Auszeichnung der Magisterarbeit mit dem Professor-Josef-Engert-Preis der Stadt Regensburg (auf Vorschlag des Rektors der Universität Regensburg)

  • Die Politik der Vernetzung. Interessenvertretung und Naturforschung in der frühen Leopoldina (1652-1769) [Projektfortsetzung]


    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Project leader:
    Term: 1. April 2024 - 31. März 2025
    Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)

    Anliegen des Projekts ist es, Merkmale des Handlungsmusters von gelehrten Ärzten im Alten Reich zuerschließen. Dafür werden die in der AcademiaNaturae Curiosorum, der späteren Leopoldina, vernetzten naturforschendenÄrzte als Akteure in verschiedenen Kollektiven analysiert. So lässt sich dieHerausbildung einer neuen Funktionselite im Spannungsfeld zwischenNaturforschung und Politik untersuchen. Die in der Forschung vernachlässigteFigur des Stadtarztes wird damit erstmals Gegenstand einer systematischen,vergleichenden Studie, und die bislang als defizitär bewertete und daher wenigbeachtete Leopoldina wäre als geschickt agierendes Kollektiv von Gelehrten neuzu bewerten.

  • Die Politik der Vernetzung: Interessenvertretung und Naturforschung in der frühen Leopoldina (1652-1769)


    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Project leader:
    Term: 1. Oktober 2020 - 30. September 2023
    Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Anliegen des Projekts ist es, Merkmale des Handlungsmusters von gelehrten Ärzten im Alten Reich zu erschließen. Zu diesem Zweck werden die in der Academia Naturae Curiosorum, der späteren Leopoldina, vernetzten naturforschenden Ärzte als Akteure in verschiedenen Kollektiven (Stadt, Akademie, Hof, Universität, Reich) analysiert. Auf diese Weise lässt sich die Herausbildung einer neuen Funktionselite im Spannungsfeld zwischen Naturforschung und Politik untersuchen. Die in der Forschung vernachlässigte Figur des Stadtarztes würde damit erstmals Gegenstand einer systematischen, vergleichenden Studie, und die bislang als defizitär bewertete und daher wenig beachtete Leopoldina wäre als geschickt agierendes Kollektiv von Gelehrten neu zu bewerten.

2026

2024

2023

2022

2021

2020

2019

2018

2017

2015

2014

2012

2011

2009

  • :
    Ablesen statt Nachschlagen: Apians Instrumentum Sinuum
    In: Grenzgänger zwischen Himmel und Erde: Kometen in der Frühen Neuzeit, Regensburg: Universitätsverlag Regensburg, , p. 25-26 (Kataloge und Schriften der Staatlichen Bibliothek, Vol.1)
  • :
    Art. Eigene Beobachtung – aristotelisch erklärt, astrologisch gedeutet
    In: Grenzgänger zwischen Himmel und Erde: Kometen in der Frühen Neuzeit, Regensburg: Universitätsverlag Regensburg, , p. 17-20 (Kataloge und Schriften der Staatlichen Bibliothek Regensburg, Vol.1)
  • :
    Astrolabium catholicum – universell einsetzbar
    In: Grenzgänger zwischen Himmel und Erde: Kometen in der Frühen Neuzeit, Regensburg: Universitätsverlag Regensburg, , p. 26-27 (Kataloge und Schriften der Staatlichen Bibliothek Regensburg, Vol.1)
  • :
    Instrumente in der frühen Kometenforschung,
    In: Grenzgänger zwischen Himmel und Erde: Kometen in der Frühen Neuzeit, Regensburg: Universitätsverlag Regensburg, , p. 22-23 (Kataloge und Schriften der Staatlichen Bibliothek Regensburg, Vol.1)

2007

  • :
    Art. Myographium
    In: Von der Forschung gezeichnet. Instrumente und Apparaturen in Heidelberger Laboratorien skizziert von Friedrich Veith (1817-1907), Regensburg: Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte Regensburg, , p. 52-54 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung aus Anlass der XXI. Physikhistorischen Tagung des Fachverbandes Geschichte der Physik zum Thema ‚Unsichtbare Hände‘ im Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und DPG-Frühjahrstagung)
  • :
    Hermann (von) Helmholtz
    In: Von der Forschung gezeichnet. Instrumente und Apparaturen in Heidelberger Laboratorien skizziert von Friedrich Veith (1817-1907), Regensburg: Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte Regensburg, , p. 112-113 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung aus Anlass der XXI. Physikhistorischen Tagung des Fachverbandes Geschichte der Physik zum Thema ‚Unsichtbare Hände‘ im Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und DPG-Frühjahrstagung)
  • :
    Stimmgabel auf Resonanzkörper
    In: Von der Forschung gezeichnet. Instrumente und Apparaturen in Heidelberger Laboratorien skizziert von Friedrich Veith (1817-1907), Regensburg: Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte Regensburg, , p. 56-57 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung aus Anlass der XXI. Physikhistorischen Tagung des Fachverbandes Geschichte der Physik zum Thema ‚Unsichtbare Hände‘ im Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und DPG-Frühjahrstagung)